Nach der EEG-Förderung gibt es für eingespeisten Strom nur noch rund 3,9 Cent. Wer den Strom selbst nutzt, holt deutlich mehr heraus. Vergleichen Sie drei Wege.
Nichts umbauen, der Netzbetreiber zahlt den Marktwert.
Zähler und Anschluss umrüsten, Überschuss einspeisen.
Solarstrom auch abends nutzen.
Richtwerte: 850 kWh pro kWp (ältere Module), Anschlussvergütung ca. 3,9 ct/kWh (Jahresmarktwert Solar 2025 abzüglich Vermarktungsabschlag 2027), Strompreis 37,3 ct (BDEW 10/2026). Eigenverbrauch ca. 25 %, mit Speicher ca. 55 %. Keine Angebotspreise.
Die Förderung läuft 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme und endet am 31. Dezember. Eine Anlage aus 2006 fällt also Ende 2026 aus der Förderung.
Der Netzbetreiber zahlt den Jahresmarktwert Solar abzüglich einer Vermarktungspauschale – derzeit rund 3,9 ct pro kWh. Die Regel gilt bis Ende 2032.
Meist ja: Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 37 ct statt 3,9 ct Vergütung. Die Umrüstung kostet je nach Zähler und Anschluss etwa 200 bis 2.000 €.
Alte Module leisten oft deutlich weniger. Eine neue Anlage mit Speicher kann auf derselben Dachfläche ein Vielfaches erzeugen. Ein Fachbetrieb vergleicht beide Wege für Sie.