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Wärmepumpe Förderung 2026: Bund & alle 16 Bundesländer

Wärmepumpe Förderung 2026 – Zuschuss KfW 458 im Einfamilienhaus: 8.400 € Grundförderung, 12.880 € mit Klimageschwindigkeitsbonus, bis 22.400 € Höchstsatz

Die Wärmepumpe Förderung 2026 kommt vor allem vom Bund: Die KfW zahlt 30 bis 80 % Zuschuss auf höchstens 28.000 € Kosten – das sind im Einfamilienhaus 8.400 bis 22.400 €. Dazu kommen je nach Bundesland Landeskredite und in einigen Städten ein zusätzlicher Zuschuss. Hier finden Sie die Bundesförderung mit Rechenbeispiel, alle 16 Bundesländer in einer Tabelle, die Städte mit eigenem Zuschuss und die richtige Reihenfolge beim Antrag.

Kurz gesagt: Wärmepumpe Förderung 2026

  • Bund (KfW 458): 30 % Grundförderung + 16 % Klimageschwindigkeitsbonus + bis 40 % Einkommensbonus, zusammen höchstens 80 %. Förderfähig sind bis 28.000 € für die erste Wohneinheit.
  • Einfamilienhaus: 8.400 € Grundförderung, 12.880 € mit Klimageschwindigkeitsbonus, bis 22.400 € mit Einkommensbonus.
  • Bundesländer: Einen eigenen Landeszuschuss für Wärmepumpen im Eigenheim gibt es 2026 nur in Hamburg. Die meisten Länder bieten stattdessen zinsgünstige Kredite.
  • Städte: Zusätzliche Zuschüsse u. a. in München, Stuttgart, Mannheim, Potsdam, Konstanz und Freiburg.
  • Frist: Ab 01.02.2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus auf 12 %. Wer bis Ende Januar 2027 beantragt, sichert sich die heutigen Sätze.

Quellen: KfW-Merkblatt 458, ADAC (07/2026), Förderdatenbank des Bundes, Landes- und Stadtrichtlinien – Details unten. Stand Oktober 2026, alle Angaben ohne Gewähr.

Bundesförderung Wärmepumpe 2026: KfW 458

Die Heizungsförderung des Bundes gilt in allen Bundesländern gleich. Seit dem 21.07.2026 gelten diese Sätze (KfW-Merkblatt 458, ADAC, 07/2026):

Baustein Zuschuss
Grundförderung
für alle Eigentümer
30 %
Klimageschwindigkeitsbonus
selbst bewohnt, alte fossile Heizung wird ersetzt
16 %
Einkommensbonus
zu versteuerndes Haushaltseinkommen bis 30.000 / 40.000 / 50.000 €
40 / 30 / 10 %
Höchstsatz
nur mit vollem Einkommensbonus; sonst höchstens 70 %
80 %
Förderfähige Kosten
erste Wohneinheit; 15.000 € je weitere (2.–6.), 8.000 € ab der 7.
28.000 €

Der frühere Effizienzbonus von 5 % ist seit dem 21.07.2026 entfallen. Für Anträge ab dem 01.02.2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus auf 12 % und die förderfähigen Kosten auf 27.250 €; danach geht es alle sechs Monate weiter nach unten. Ab 2027 soll außerdem die Grundförderung für Wärmepumpen sinken.

Rechenbeispiel Einfamilienhaus

Fall Zuschuss
Grundförderung 8.400 € (30 %)
+ Klimageschwindigkeitsbonus 12.880 € (46 %)
+ Einkommensbonus 30 % (Einkommen bis 40.000 €) 19.600 € (70 %)
+ Einkommensbonus 40 % (Einkommen bis 30.000 €) 22.400 € (80 %)

Kostet die Wärmepumpe mehr als 28.000 €, bleibt der Zuschuss gleich – der Rest ist Eigenanteil. Wie Sie ihn finanzieren, lesen Sie hier: Photovoltaik & Wärmepumpe finanzieren 2026. Alle Details zur Bundesförderung: Wärmepumpe Förderung 2026 im Überblick.

Wärmepumpe Förderung nach Bundesland: alle 16 Länder

Die Bundesförderung gibt es überall. Was die Länder zusätzlich bieten, unterscheidet sich stark – meist sind es Kredite, selten Zuschüsse. Für Details und die Antragstellen klicken Sie auf Ihr Bundesland:

Bundesland Landesförderung 2026
Baden-Württemberg Landeszuschuss: nein
L-Bank Kombi-Darlehen Wohnen (nur zusätzlich zur KfW). Städte: Stuttgart, Mannheim, Konstanz, Freiburg
Bayern Landeszuschuss: nein
kein Landesprogramm für Bestands-Eigenheime. Stadt: München (FKG)
Berlin Landeszuschuss: nein (Programm lief bis 31.12.2024)
IBB „CO2-sparende Gebäude“ nur für Mietwohngebäude ab 3 Wohnungen (seit 03.08.2026)
Brandenburg Landeszuschuss: nein
ILB Wohneigentum – Modernisierung (nur Komplettsanierung). Stadt: Potsdam 2.000 €
Bremen Landeszuschuss: ausgelaufen (31.08.2025)
BAB-Kreditprogramm Wärmewende angekündigt (Start Herbst 2026 geplant)
Hamburg Landeszuschuss: ja: 20 %, max. 9.000 €
Hamburger Heizungsförderung (IFB); nicht zusammen mit Klimageschwindigkeits- oder Einkommensbonus
Hessen Landeszuschuss: nein
WIBank fördert Privatpersonen vor allem bei Photovoltaik
Mecklenburg-Vorpommern Landeszuschuss: nein
nur Bundesförderung
Niedersachsen Landeszuschuss: nein
Region Hannover: Klimaschutzfonds proKlima
Nordrhein-Westfalen Landeszuschuss: nein
NRW.BANK.Gebäudesanierung (2.500–150.000 €); progres.nrw nur Erdwärmesonden ab 3 Wohnungen
Rheinland-Pfalz Landeszuschuss: nein
ISB-Darlehen 505: bis 100.000 €, 3,70 % fest, Tilgungszuschuss 5–25 % (mit Einkommensgrenze)
Saarland Landeszuschuss: nein
SIKB-Modernisierungsdarlehen 1,0 % Festzins (mit Einkommensgrenze)
Sachsen Landeszuschuss: nein
SAB Sachsenkredit Klimafreundlicher Wohnen (ab 20.000 €, mit Tilgungszuschuss)
Sachsen-Anhalt Landeszuschuss: nein
Sachsen-Anhalt MODERN: zusätzlich verbilligte KfW-Kredite (10.000–50.000 € je Wohneinheit)
Schleswig-Holstein Landeszuschuss: eingestellt (11/2023)
IB.SH Immoflex (Kauf, Bau, Modernisierung)
Thüringen Landeszuschuss: nein
TAB EigenheimPlus (5.000–250.000 €)

Quellen: Förderdatenbank des Bundes, Hamburger Heizungsförderung, ISB Rheinland-Pfalz (505), Senat Berlin (IBB), Senat Bremen (05/2026); Stand Oktober 2026.

Städte mit eigenem Wärmepumpen-Zuschuss

Einige Städte legen auf die Bundesförderung etwas drauf. Die Programme gelten, solange Mittel da sind – fragen Sie vor der Auftragsvergabe bei Ihrer Stadt nach:

  • Hamburg: 20 % der förderfähigen Kosten, max. 9.000 € je Einfamilienhaus. Nicht zusammen mit Klimageschwindigkeits- oder Einkommensbonus der KfW (Wärmepumpe Hamburg).
  • München: 15 % Zuschuss auf die Anlagentechnik (Programm Klimaneutrale Gebäude), für Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen zusätzlich 30 % der Kosten über der Bundesgrenze. Sanierungsfahrplan nötig; FKG-Antrag vor dem Bundesantrag (Wärmepumpe München).
  • Stuttgart: 300 € je kW Heizleistung. Mittel 2026 ausgeschöpft, Auszahlung ab 2027 (Wärmepumpe Stuttgart).
  • Mannheim: 30 % der Kosten nach Abzug der KfW-Förderung, max. 3.000 € (mit Einkommensnachweis 50 %, max. 4.000 €), wenn bisher fossil oder mit Nachtspeicher geheizt wurde.
  • Potsdam: 2.000 € pauschal zusätzlich zur KfW. Antrag vor dem Vertrag, Energieberatung und Ökostrom nötig. Runde 2026 bis 31.10.2026 (Wärmepumpe Brandenburg).
  • Konstanz: 1.000 € je Anlage, mehr bei Schallschutz oder Erdsonde. Freiburg: 20 % der Kosten, max. 1.000 €.
  • Region Hannover: Klimaschutzfonds proKlima.

Keinen eigenen Zuschuss für Wärmepumpen im Eigenheim gibt es derzeit zum Beispiel in Berlin, Köln (Programm 2026 nur Photovoltaik) und Düsseldorf (städtisches Programm wird überarbeitet).

Reihenfolge: So kombinieren Sie Bund, Land und Stadt richtig

  1. Angebote vergleichen: mindestens drei Angebote einholen. Der Fachbetrieb oder ein Energieeffizienz-Experte erstellt die „Bestätigung zum Antrag“ (BzA).
  2. Vertrag mit Förderbedingung: den Liefer- oder Leistungsvertrag nur mit aufschiebender oder auflösender Bedingung unterschreiben.
  3. KfW-Antrag vor Beginn: im Portal „Meine KfW“ beantragen, erst nach der Zusage mit dem Einbau beginnen. Ausnahme München: dort kommt der FKG-Antrag vor dem Bundesantrag.
  4. Land und Stadt prüfen: Landeskredite laufen über die Hausbank oder die Förderbank des Landes; städtische Zuschüsse meist über das Umweltamt – ebenfalls vor Beginn beantragen.
  5. Umsetzen und abrechnen: innerhalb von 36 Monaten einbauen, Rechnungen und „Bestätigung nach Durchführung“ (BnD) hochladen. Die KfW überweist den Zuschuss.

Wichtig: Die Bundesförderung geht immer vor. Stadt- und Landesprogramme fördern in der Regel nur die Kosten, die nach Abzug der KfW übrig bleiben, und manche schließen die KfW-Boni aus (Hamburg, München). Bund, Land und Stadt zusammen dürfen 100 % der Kosten nicht übersteigen.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Förderung für eine Wärmepumpe 2026?

Der Bund zahlt 30 bis 80 % von höchstens 28.000 € förderfähigen Kosten – im Einfamilienhaus 8.400 bis 22.400 €. 46 % (12.880 €) erhalten die meisten selbstnutzenden Eigentümer, die eine alte fossile Heizung ersetzen.

Welches Bundesland fördert Wärmepumpen zusätzlich?

Einen eigenen Landeszuschuss für Wärmepumpen im Eigenheim gibt es 2026 nur in Hamburg (20 %, max. 9.000 €). Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, NRW, Thüringen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg bieten zinsgünstige Landeskredite. Zusätzliche Zuschüsse gibt es in einzelnen Städten.

Kann ich Bundes- und Landesförderung kombinieren?

Ja, meist über den Eigenanteil nach Abzug der KfW-Förderung. Einige Programme schließen die KfW-Boni aus (Hamburg, München). Die Gesamtförderung darf 100 % der Kosten nicht übersteigen.

Bis wann gelten die aktuellen Fördersätze?

Für Anträge bis 31.01.2027. Ab dem 01.02.2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus von 16 auf 12 % und die förderfähigen Kosten von 28.000 auf 27.250 €. Ab 2027 soll auch die Grundförderung sinken.

Muss ich die Förderung vor dem Kauf beantragen?

Ja. Der KfW-Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt sein; der Vertrag mit dem Fachbetrieb braucht eine Förderbedingung. Wer erst kauft und dann beantragt, bekommt keinen Zuschuss.

Fazit

Die Wärmepumpe Förderung 2026 ist vor allem Bundessache: 8.400 bis 22.400 € im Einfamilienhaus, überall gleich. Die Bundesländer helfen meist mit Krediten, Hamburg und einige Städte mit einem zusätzlichen Zuschuss. Entscheidend sind Reihenfolge und Frist: erst Antrag, dann Auftrag – und bis Ende Januar 2027 gelten noch die heutigen Sätze. Jetzt Ersparnis berechnen und bis zu 3 Angebote geprüfter Fachbetriebe aus Ihrer Region erhalten – kostenlos und unverbindlich.

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